Sie sind hier: home - Archiv - Riesiger Andrang in der Pfarrkirche St. Martinus | Mon, 10-08-2020, 01:18

Riesiger Andrang in der Pfarrkirche St. Martinus

Weihnachtskonzert mit toller Kritik

Eine "sehr respektable Leistung bot das Blasorchester der KG Blau-Weiß Fischenich beim Weihnachtskonzert in festlicher Kulisse" wertete die Kritikerin des Kölner Stadt-Anzeigers in einem großen Bericht unter der Überschrift "Weihnachtslieder mit Bläser-Pep" und dem Untertitel "Respektabel spielendes Orchester lockte ganze Familien ins Konzert".

Eine so gute Kritik erhält man nicht alle Tage. Die Pfarrkirche St. Martinus in Hürth-Fischenich war beim Weihnachtskonzert am 4. Adventsonntag restlos überfüllt. Selbst die vom benachbarten Pfarrheim herbei geschafften Stühle reichten nicht, so dass tatsächlich noch Konzertbesucher mit einem Stehplatz vorlieb nehmen mußten.

Unter dem Motto "In heil´ger Nacht" hatte sich Dirigent Gerd Außem eine musikalische Weltreise ausgedacht. Grandios eröffneten die Fischenicher das Konzert mit der "Westminster Hymn" im Stil des frühen 19. Jahrhunderts, bevor "Es ist ein Ros' entsprungen" in Variationen von Roland Kernen sehr schwungvoll deutsche Weihnacht mit niederländischem Blechbläser-Pep vereinte.

Auch die Ukraine wurde mit der "Ukrainian Bell Carol" aufgesucht und mit der "Pavane in blue" ein jazziger Ausflug unternommen. Höhepunkte waren später die "Petersburger Schlittenfahrt", rasante Latino-Musik "Christmas Latina", dann amerikanische Weihnachtslieder, bevor ein großes Potpourri aller beliebten deutschen Weihnachtslieder den glänzenden Kehraus bildete.

Das begeisterte Publikum forderte und erhielt zwei Zugaben: Rudolph das Rentier machte nicht nur den kleinen Besuchern Spaß und zum guten Schluß spielten die Fischenicher "Last Christmas". Zwischendurch lud das Jugendblasorchester unter Dietmar Welter in einem eigenen Programmblock zum Mitsingen ein - was die Kritikerin des Kölner Stadt-Anzeigers zum Schlußsatz animierte "Um den Nachwuchs muß sich das große, sehr respektabel aufspielende Blasorchester wirklich keine Sorgen machen."

Text: Helmut Görtz
Bilder: Heinz Wöllert


Weihnachtslieder mit Bläser-Pep Kölner Stadtanzeiger vom 21.12.2005

Respektabel spielendes Orchester lockte ganze Familien ins Konzert

Riesiger Andrang herrschte in der Pfarrkirche St. Martinus beim Weihnachtskonzert. VON CLAUDIA VALDER-KNECHTGES

Hürth-Fischenich - Wenn die KG Blau-Weiß Fischenich - ihr großes Blasorchester aufbietet, werden nicht nur Musikfreunde angelockt: da ist die ganze Familie vom Säugling bis zur Uroma dabei, um sich bei schmissiger Musik auf das Fest einzustimmen.

Dirigent Gerd Außem hatte sich unter dem Motto "In heil´ger Nacht" eine musikalische Weltreise ausgedacht: grandios eröffnete das Orchester in seinen farbenfrohen Uniformen im Stil des frühen 19. Jahrhunderts mit der "Westminster-Hymne", bevor "Es ist ein Ros´ entsprungen" in Variationen von Roland Kernen sehr schwungvoll deutsche Weihnacht mit niederländischem Blechbläser-Pep vereinte.
Auch die Ukraine wurde aufgesucht und ein jazziger Ausflug mit der "Pavane in blue" unternommen. Höhepunkte waren später die "Petersburger Schlittenfahrt“, rasante Latino-Musik, amerikanische Weihnachtslieder, bevor ein großes Potpourri aber auch aller beliebten deutschen Weihnachtslieder den glänzenden Kehraus bildete. Zugaben durften da nicht fehlen: das Rentier Rudolph machte sicher auch den Kleinsten Spaß, die sich zuvor in einem Programmblock mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen als Jugendblasorchester der KG unter der Leitung von Dietmar Welter vorgestellt hatten: Flöten, Klarinetten, Trompeten und Schlagwerk – um den Nachwuchs muss sichdas große, sehr respektabel aufspielende Blasorchester wirklich keine Sorgen machen.

Bild: Heinz Wöllert